Wie alles begann

Ich weiss nicht woher die Freude rührt in die Welt zu gehen. Vermutlich habe ich ein Globetrotter Gen. Schon im Kindergarten war ich fasziniert von einem Buch, indem die Kinder der Welt dargestellt wurden. Völlig plakativ, wie ich heute finde: Chinesen mit gelben Gesichtern, Indianer (darf man das vor lauter political correctness überhaupt noch sagen?) mit roten und Afrikaner mit dunkelbraunen.  Das fand ich total cool, auch wenn ich das Wort damals noch nicht kannte.

Dank einer gewissen Affinität zu Sprachen und der Bereitschaft meiner Eltern, ausländische Austausch-Schüler bei uns aufzunehmen, konnte auch ich schon früh in die Welt ziehen. Das fand ich total super. Austausch mit England, Frankreich und USA und als 6-jährige mal eine Zeit bei holländschen Freunden meiner Eltern. Heimweh hatte ich nicht, denn dort gab es Hunde, die sich mit Vorliebe im Sand eingraben liessen. Die Welt war in Ordnung. Heute nenne ich das Resilienz.

Voluntary Work & Studium

Mac Pac Rucksack

Nach dem Abitur bewarb ich mich bei verschiedenen Stiftungen in Enland. Das lief nicht ab wie heute, mit drei Klicks im Internet. Wir reden vom Jahr 1993, als das noch mit einem Buch lief (Jobben welteit), vielen Telefonanrufen und Briefen mit internatioalem Rückschein.

Gelandet bin ich dann schließlich bei der Cheshire Foundation in Sevenoaks. Einer Stifung für Menschen mit Behinderungen. Eigentlich war es in Chipstead Lake - also einem kleinen Kaff in der Nähe eines kleinen Kaffs. Einziges Transportmittel war mein Fahrrad. Das war ne echt nette Zeit, an die ich gerne zurückdenke.

Davor war ich einen Monat durch Schottland getrampt. Go with the Flow. Eine Art zu reisen, die ich auch heute noch bevorzuge. Immer mit dabei mein Mac Pac Rucksack. Damals der einzige, der wasserabweisend war und man bei Regen nicht diese doofen Plastiküberzüge drüberziehen musste.

Dem kurzen Ausflug in die Welt der Humanmedizin folgte dann ein Studium der Sprachen (Englisch und Spanisch) und  BWL. MIt Auslandssemester in Edinburgh.  Schottland im Winter ist sicher nicht jedermanns Sache, ich fands super.

Und dann?

Dann suchte ich mir internationale Jobs. Der erste in Bristol, UK, es gibt auch eins in USA. Eine Stadt die ich schon von einem Literaturkurs in Bath gut kannte. Leider verlegte das Unternehmen sein Büro dann nach Swindon. In meinen Augen einer der hässlichsten Orte auf der ganzen Welt. Don't ever go there. Das einzig Interessante dort ist der Magic Roundabout. Das Team war toll. Vollkommen international und jeder Sprach mindestens drei Sprachen. Coole Gruppe. Bristol ist eine ganz besondere  Stadt, mit vielen Künstlern, coolen Kneipen, einer geilen Kletterhalle - mittlerweile gibt es ein paar mehr - und ganz besonderen Vibes. Schwer zu beschreiben, das muss man erleben. Definitiv: go there!!

Hello Barcelona - good bye Bristol

Nach zwei Jahren England folgte ich einem inneren Ruf und zog nach Barcelona. Die Stadt kannte ich schon von zwei Praktika während des Studiums, in denen ich allerdings sehr weit außerhalb in den Bergen gewohnt hatte. Nachdem ich Entschluss gefasst, hatte suchte ich mir ein Zimmer übers Internet, packte meine paar Sachen ins Auto und fuhr nach Barcelona. Mit dem Entschluss, innerhalb von vier Wochen einen guten Job zu finden. Was auch klappte. Begleiter. Wenn es sich gut anfühlt, mach es! Ich hatte nie einen Zweifel, dass das nicht klappen könnte. Was es auch tat.

Die Schallgrenze

Es gibt so eine Schallgrenze für die Zeit im Ausland. Die liegt bei ca. drei Jahren. Danach muss man sich entscheiden: bleiben oder gehen.Ich hatte plötzlich das Bedürfnis, meine Base wieder in die Heimat zu verlegen - mit unbedingt weiterhin internationalem Job. Diese Lust auf Welt geht ja nicht weg. Das klappte auch - internationaler denn je, nämlich im internationalen Business Development EMEA Region, in der Solar Branche. EMEA. steht für Europe, Middle East, Afrika. Mehr dazu in einzelnen Blogbeiträgen.

Und sonst so?

Logo Ute Schneider International

Und sonst habe ich mich zusammen mit meinem vielen Interessen, Erfahrungen und Fähigkeiten mit Ute Schneider International selbständig gemacht. Dabei betreue ich Dich? bei Deinem beruflichen Neuanfang im Ausland. Schau doch mal vorbei!